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WILLKOMMEN AUF DEM BLOG VON EMMA DILEMMA

Herzlich Willkommen auf meiner Seite. Dem Blog für alle die kein Leben haben. Ich freue mich über den Besuch aber auch über
gute Kommentare, Lob, Kritik, Anregungen und Einträge in meinem Gästebuch.
Blind



Manchmal denke ich, dass ich blind bin. Emotional und auch geistig blind. Ich habe das Gef?hl, dass ich Menschen, Situationen und Chancen nicht mehr sehe. Dabei ist doch der Sehsinn der Sinn, auf den wir uns am meisten verlassen. Wie w?re eine Welt, in der wir den H?rsinn am meisten nutzen w?rden? Wir w?rden dann bei Menschen auf das Ger?usch der Kleidung achten, welche Ger?usche Personen machen, wenn sie sich bewegen, wir w?rden darauf h?ren, ob die Stra?enbahn kommt, wir w?rden h?ren, ob der Kaffee fertig ist, und Musik w?re wichtiger als B?cher, Gem?lde oder Gesichter. Was w?re, wenn der Geschmackssinn der wichtigste Sinn w?re? Wir m?ssten an Menschen lecken, um zu sehen, ob wir sie ?schmecken k?nnen?, wir m?ssten an Autos lecken, um uns zu entscheiden, welches wir kaufen wollen, das Wichtigste w?re die Nahrung und nicht die Musik. Eine feuchte, schlabberige Welt, ein reizvoller Gedanke.

Das Gef?hl blind zu sein und nicht den richtigen Weg zu finden, ist seltsam. Denn der Weg scheint versperrt zu sein durch T?ren, zu denen wir einen Schl?ssel brauchen, um durchzukommen, wir brauchen den richtigen Schl?ssel, um an Menschen heranzukommen, wir brauchen einen Schl?ssel, um uns beruflich zu entscheiden, und wir brauchen Schl?ssel, um uns in der Gesellschaft zurechtzufinden. Was w?re, wenn ich nicht den richtigen Schl?ssel habe, wenn ich vor der T?r stehe und nicht den Schl?ssel habe und dann eine andere T?r nehme, f?r die ich den Schl?ssel habe? Gehe ich dann den falschen Weg? Gibt es ?berhaupt den richtigen Weg? Ist jeder Weg richtig und jede T?r wichtig, die ich ?ffnen kann? Wenn es so ist, warum sind dann nicht alle T?ren offen? Wozu brauche ich dann einen Schl?ssel? Brauche ich gar keinen Schl?ssel? Lebe ich nur mit dem Gedanken, einen Schl?ssel zu brauchen, und indem ich mich darauf konzentriere, merke ich gar nicht, dass schon l?ngst alle T?ren offen sind und ich nur durchzugehen brauche?
Ist es vielleicht auch so, dass ich den grauen Star habe und sich nach und nach mein Blickfeld einengt und es mit den Jahren immer schlimmer wird und ich irgendwann nur noch einen kleinen Ausschnitt des Lebens wahrnehme?

Jeder hat doch im Leben eine Aufgabe, und jeder muss einen Weg gehen. Doch leider wei? man erst am Ende, ob man seine Aufgabe erledigt hat und ob man seinen Weg gegangen ist. Man kann zwar ab und an einen Blick zur?ckwerfen, aber man ist doch nie sicher, ob man auf dem richtigen Weg ist und ob die gro?e Aufgabe seines Lebens einem noch bevor steht. Manchmal macht mich der Gedanke krank, dass ich nicht da bin, wo ich h?tte sein sollen und ich umsonst gelebt habe, aber wie gesagt, man wei? die Antwort erst zum Schluss. Ich denke, ich kann nur mit meinen Sinnen offen bleiben und hoffen, dass ich es merke, wenn es soweit ist.

9.10.05 16:01
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Iris Superstar (13.10.05 16:41)
Ich habe jetzt mal diesen Text gelesen, liest sich übrigens gut!
Was mir spontan dazu eingefallen ist stamnt aus alter katholischer Tradition:
Frage: wohin gehen wir?
Antwort: Immer nach Hause!

Vielleicht kannst du etwas damit anfangen.

winke winke


emmadilemma / Website (13.10.05 19:03)
danke meine liebe, ik fre3u mir immer uff rückmeldung

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